Throwback Thursday: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

Hallo und herzlich willkommen zur Kategorie-Einweihungsparty von Throwback Thursday! Der Platz, um Stück für Stück meine älteren Goodreads Rezensionen zu entstauben und bereits abgeschlossene, aber immer noch gute Buchreihen aus dem hintersten Bücherschrank zu holen und nochmal genüsslich durchzublättern.

Den Anfang darf Rick Riordan machen, bzw. sein erfolgreicher, literarischer Sprössling Percy Jackson.

Mein Review zu  Im Bann des Zyklopen ist eins der längeren, die ich geschrieben habe, und das nicht zuletzt wegen der persönlichen Oddysee, die damit einher ging. Außerdem habe ich dieses Review gewählt, weil ich die restlichen Percy Jackson Teile quasi auf meinem Reader eingewintert habe und seitdem nie mehr richtig angesehen habe. Und um den Schuber tigere ich auch immer noch herum…

-> Review (Deutsch): Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

Facts:

Titel: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen

Autor: Rick Riordan

Reihe: Percy Jackson, Band 2

Seiten: 336

Erschienen: 2010

Verlag: Carlsen

Gelesen: 26.-28. July 2013

Wertung: 4,5/5 Sternen

Status: Bücherei-Buch

 

Review:

„Das Royal Baby ist eine Schlange am Stab des Götterboten!“ – mein Review zu „Percy Jackson: Im Bann des Zyklopen“4,5 stars.Fast schicksalshaft war ich am Freitag das erste Mal nach 7 (!) Jahren wieder in unserer kleinen Stadtbücherei, auf der Suche nach dem zweiten Percy Jackson Band.
Bis ich das richtige Regal gefunden hatte, verging eine gute halbe Stunde und dann war die Angst auch groß: auf Anhieb fand ich den ersten Teil der Percy Jackson Reihe, aber daneben… ein klaffendes Loch. Ich hab schon damit gerechnet, dass ich ewig auf den zweiten Teil würde warten müssen, aber dann hab ich ganz am Ende doch noch einen orange farbenen Buchrücken entdeckt und… da stand es! Teil 2!
Ich hab mich riesig gefreut, denn nach dem ersten Teil wollte ich ungern lange warten und dachte mir, nach Teil zwei würde meine Neugierde sicherlich vieeel besser befriedigt sein, als nach dem ersten (denn Teil 3-5 sind tatsächlich ausgeliehen und teilweise mehrmals vorbestellt!)
Oh, I’ve never been so wrong!

In den ersten Zügen des Buches hab ich mir noch Notizen über verschiedene Stellen gemacht, die ich in meinem Review nicht vergessen wollte. Dazu gehört – ironischer Weise – ein ganzer Absatz über Thalias Geschichte und wie ich nicht verstehen konnte, dass sie Thalia im ersten Percy Jackson Film rigoros raus geschnitten hatten. Und dass ich Mitleid mit dem armen Kind hatte, obwohl sie ja nun mehr nur noch ein Baum war… (haha)
Das ich am Ende mit einer (ACHTUNG SPOILER AB HIER) zurück kehrenden Thalia belohnt werden würde und gleichzeitig mit ihrem Auftauchen auf der letzten Seite auch mit einem Cliffhänger bestraft, hab ich am Anfang noch überhaupt gar nicht geahnt! (Und jetzt wird mir erst mal bewusst, dass das Warten auf Teil 3 wohl noch um einiges schlimmer ist als das Warten auf Teil 2 :D)
Die vom Plot des zweiten Teils noch vollkommen unbehelligte Tabea wunderte sich natürlich auch darüber, ob Tyson von Poseidon vielleicht nur angenommen wurde, um Percy einen kräftigen Burschen zur Seite zu stellen. (Ich bin also komplett auf Annabeths Abneigungs-Zug aufgesprung, zu meiner Schande) und habe mich darauf folgend gefragt, ob a) sowas geht b) Götter ihre Anerkennung rückgänig machen können und c) wie sie das wohl erklärt „Oops, verwählt…“?
Who would’ve thought: auf keine dieser drei Fragen habe ich bisher eine Antwort (wer es weiß möge mich erleuchten!) aber wenigstens war ich Tyson spätestens da verfallen, als er sich mit Regenbogen angefreundet hat!
Bevor wir nun zu den zwei Mankos und dem großen Finale des Buches kamen, hier noch ein kleiner Lobgesang auf meinen neuen Lieblingscharakter und mein Lieblingsaspekt dieser Buchreihe! (Ja, das sind zwei verschiedene Punkte)
Punkt 1.: Hermes und seine beiden Schlangen sind ja wohl der ober Knüller! Nicht zuletzt wegen dem gut gewählten Namen der männlichen Schlange George (oh, Rick Riordan! I don’t think Tyson can see the future with his eye, but you are certainly a futuristic guy!), sondern auch wegen „Das ist ein Sammlerstück aus ‚Herkules schlägt Schädel ein‘. Staffel eins.“ Und obwohl wir bisher nur seinen verkommenen Sproß kennen gelernt haben (in dem bestimmt irgendwo noch ein kleiner verzweifelter/verlassener/verwirrter Junge lebt), mag ich Hermes bisher am aller liebsten von allen Göttern. (Und Nathan Fillion spielt ihn im Film … success!)
Punkt 2.: Mein Lieblingsaspekt dieser Buchreihe besteht nicht mehr nur darin, dass ich mich über Percy unheimlich gut amüsieren kann, sondern auch, dass man griechische Geschichte in kleinen, verständlichen Teilen erklärt bekommt. Percy Jackson ist irgendwie auch eine nett zusammen gestellte Geschichtsstunde – und das finde ich großartig!

Kommen wir also nun zu den zwei kleinen Makeln, die das Buch von den vollen 5 Sternen abgehalten haben. Zunächst hatte es hier und da eine kleine Länge, aber nicht mal wegen fehlender Aktion (da kann man sich bei Percy Jackson echt nicht beschweren!) sondern wiel ein, zwei Exkurse doch ein wenig… naja, sagen wir überflüssig daher kamen. Nichts bewegendes. Ich hab nie länger als ein paar Minütchen gebraucht um das Buch wieder aufnehmen zu können und genauso begeistert weiter zu lesen wie vorher.
Der zweite kleine Punkt besteht darin, dass das Buch zwar immer noch sehr humorvoll war, ich in manchen Momenten Percy’s Humor aber auch ein bisschen vermisst habe. Percy generell hat sich in diesem Teil sehr schnell verändert und wird am Ende vom Buch fast schon ein bisschen… pubertär. Nicht, dass das kein authentisches Characterdevelopment wäre, es hat mich nur an dem ein oder anderen Eckchen ein wenig stutzig gemacht. (Ging ganz schön schnell)

Was dann folgte waren die letzten 40 Seiten der Angst. Der Hauptplot schein vorbei, ein kleines Wagenrennen steht noch bevor und Chirons großes Geheimnis ist gelüftet (ehrlich, ich dachte wirklich, DASS wäre der mega Cliffhänger gewesen, von dem die liebe Lena gesprochen hab) aber wenn man noch dreißig Seiten auf der to-read Seite hat – und das ist nicht alles Glossar – dann fängt man doch schon an zu schwitzen.
Richtig Gänsehaut hab ich bei Percy’s Traum von Kronos bekommen, wenn er wieder mit seiner Stimme aus den Tiefen des Tartarus spricht. Ich liebe solche Stellen, in denen man merkt, dass der Autor ganz bewusst mit der Angst des Charakters, aber auch mit der des Lesers spielt und die Neugierde/Spannung für den nächsten Teil bereits anheitzt.

Und dann kam er. Der Cliffhänger. Nicht nur, dass Poseidon Hermes für die Zustellung von ZWEI Worten gebraucht hat (hey, man. Ich bin dir dankbar, dass du Hermes noch einen Auftritt verschafft hast, aber SEI GEFASST. nicht mal mit einem Ausrufezeichen? Poseidon, please…), sondern die Rückkehr Thalias. Den Baum … pardon, das MÄDCHEN, welches ich am Anfang noch so bitter bemitleidet hab, ist zurück – und ist entweder Percys große Widersacherin oder was? Seine große Liebe?

(How am I supposed to wait?)

 

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