Wrap-Up 2014 (Teil 1): Serien + Filme

Liebe Leser,

heute möchte ich mich dem ersten Teil meines 2014 Wrap-Up’s widmen, der sich mit den, aus meiner Sicht, besten Serien/Filmen des Jahres 2014 beschäftigt.

Habt ihr Lust, mit mir noch einmal in den Augenweiden und Dramen von 2014 zu schwelgen? Dann los! 😉

serien und filme

 

FILME 

Im Jahr 2014 war ich ganze 13 Mal im Kino. Also ein gutes Kinojahr. 😉

Beginnen möchte ich mit den:

Top 3 Filme aus 2014

Platz 3: Guardians of the Galaxy

Guardians of the Galaxy war für mich DIE Überraschung des Jahres, noch vor Begin Again.

Ganz anders als viele andere Marvel Filme nimmt sich GotG 90% der Zeit selbst auf die Schippe und macht sich dadurch unheimlich symphatisch.

Neben Groot und Rocket war für mich auch Nebula (gespielt von Karen Gillan) ein sehenswertes Highlight, den Vogel abgeschossen hat aber auf jeden Fall Chris Pratt als Lead-Character von der anderen Sorte. Ein wunderbarer Film, der nicht nur die alten Klassiker der Musikgeschichte wieder aufleben lässt, sondern auch frischen Wind ins Marvel Universe bringt!

Guardians of the Galaxy: 121 min.; Altersfreigabe: 12; Darsteller u.a. Chris Pratt, Zoe Saldana, Vin Diesel, Bradley Cooper, Karen Gillan, Lee Pace.
Platz 2: Interstellar

Gut Ding will Weile haben. Erst letzte Woche habe ich endlich Interstellar geguckt – und war begeistert!

Wieder einmal hat Christopher Nolan bewiesen, dass er der Meister bombastischer und philosophisch angehauchter Erzählkunst ist. Untermalt von einem einzigartigen Hans Zimmer Score war an diesem Film alles richtig – auch wenn sich das Ende ein ganz klein wenig gezogen hat. Die viel diskutierten Plotholes ingegen sind für mich kein Problem, da ich denke, dass ein Kinofilm auch gern die Realität ein bisschen verbiegen darf, um maximales Filmerlebnis zu gewährleisten. 😉

Interstellar: 169 min., Altersfreigabe: 12; Darsteller u.a.: Matthew McConaughey, Anne Hathaway, Jessica Chastain, Michael Caine, Matt Damon.
Platz 1: The Fault in Our Stars

Gewonnen hat für mich das Kinojahr ganz knapp, und doch verdient: The Fault in Our Stars.

Die Geschichte von Hazel und Gus hat mich schon von der ersten Buchseite an bewegt und mitgerissen und im Film war das, Gott sei Dank!, nicht anders.

Neben vielen Buchverfilmungen, die mich in diesem Jahr herbe enttäuscht haben – übrigens auch leider Divergent, in dem Shailene ebenfalls zu sehen war -, war TFIOS ein wirklich gelungenes Werk. Spritzig, schnell, emotional, witzig und innovativ – begleitet von einem wahrlich wundervollen und ebenso emotionalen Score.

Mit zum Filmerlebnis beigetragen haben allerdings auch John Green und seine ausführliche Berichterstattung, quasi von der Wiege bis zur Bahre. Ob das nur eine wirklich gut genutzte Medienpräsenz oder echte Fanliebe war – John Green hat damit auf jeden Fall alles richtig gemacht.

Ich verbleibe damit gespannt auf die Verfilmung eines seiner anderen Romane – Papertowns.

The Fault in Our Stars; 126. min; Altersfreigabe: 6; Darsteller u.a.: Ansel Elgort, Shailene Woodley, Net Wolff.

Überraschungen

 

 

 

 

 

 

 

Waren für mich dieses Jahr Begin Again und Edge of Tomorrow. In Begin Again bin ich mit wenig bis gar keiner Erwartung gegangen und kam mit einem völlig beschwingten Lebensgefühl und einem großartigen Soundtrack wieder raus! Für mich einer der Geheimtipps und viel zu oft übergangenen Filme 2014.

In Edge of Tomorrow bin ich mit gemischten Gefühlen gegangen. Zum einen ist da Tom Cruise, den ich einfach schon fünf Mal zu oft in Mission Impossible Filmen gesehen habe, zum anderen klang der Film so gar nicht nach meinem Genre. Aber alles wurde gut, als Tom Cruise an einer Tour gestorben ist und dann auch noch BBC’s Robin Hood, Jonas Armstrong, mit durchtrainiertem Oberkörper und irischem Akzent ins Bild flaniert kam. Ein Film mit überraschend viel Witz und guter Action – steht definitiv noch auf meiner To-Buy-Liste. 😉

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Flop 3 Filme aus 2014

Platz 3: Saphirblau

Wo Gutes ist, gibt es leider auch immer ein nicht so gutes Gegenstück. Die Flops meines diesjährigen Kinojahrs sind in fester Hand der Buchverfilmungen und den Auftakt macht Saphirblau.

Nach der unfassbar erfolgreichen Buchvorlage von Kerstin Gier ist Saphirblau der zweite Teil der Trilogie – und enttäuscht ziemlich. Teilweise musste ich während dem Film an die Decke gucken, weil mir das, was da auf der Leinwand passiert ist, ganz schön peinlich war.

Gründe für meine schlechte Wertung sind nicht nur die Umsetzung vom Buch zum Film, sondern sind wohl auch dadurch entstanden, dass ich nicht mehr in die Zielgruppe gehöre. Noch ein bisschen schlimmer wurde die Sache allerdings durch das wirklich auffällige, und ein bisschen verzweifelt rüber kommende Anflehen, man möge doch jeden den man kennt nochmal in den Film schleppen. Dass solche Produktionen maßgeblich von dem Geld, dass sie einspielen, abhängig sind ist wahrscheinlich fast jedem bewusst, deshalb war’s ab einem Punkt einfach nur noch übertrieben.

Saphirblau; 116 min.; FSK: 6; Darsteller u.a.: Jannis Niewöhner, Maria Ehrich, Veronica Ferres.

Platz 2: The Maze Runner

Platz 2 belegt eine weitere Buchverfilmung: The Maze Runner.

Ein großartiger Trailer, gute Meinungen zur Buchvorlage – und dann ein kleines Fiasko. Der Film fängt gut an, spannend und ein bisschen typisch dystopisch. Was dann allerdings folgte war ein sehr, sehr lange Durststrecke, die manch einer nur durch gestanden hat, weil er zu diesem Zeitpunkt ein riesen großer Fan von Dylan O’Brien war.

Ähnlich wie beim Hobbit zieht sich wenig Plot über vergleichsweise viel Zeit und mit Hinweisen wird sparsam bis gar nicht umgegangen. Trotz allem war The Maze Runner global gesehen der, mit Abstand, erfolgreichste Film aus meinen Flop 3. Hoffen wir also auf einen zweiten, besseren Teil.

The Maze Runner; 113 min; FSK: 12; Darsteller u.a.: Dylan O’Brien, Will Poulter, Kaya Scodelario.
Platz 1: Vampire Academy

Den Vogel abgeschossen hat – Überraschung – noch eine Buchverfilmung. Gleich zu Beginn des Jahres habe ich mich auf Vampire Academy gefreut, die erste Adaption zu Richelle Mead’s wirklich großartiger Buchreihe.

Allerdings war dieser Film alles andere als großartig. Schon im Vorlauf zur Veröffentlichung wirkte der plötzliche Strategiewechsel im Marketing verwirrend und ein bisschen sehr Teenie-mäßig.

Der Film an sich greift irgendwie gar nicht, hat ein paar Längen und teilweise wirklich, wirklich furchtbares CGI.

Auch hier könnte es sein, dass ich nicht mehr ganz in die Zielgruppe gehöre und deshalb so enttäuscht war, sicher ist aber, dass der Film nicht mal entfernt der Buchvorlage gerecht wird. Schade!

Vampire Academy; 104 min.; FSK: 12; Darsteller u.a.: Lucy Fry, Zoey Deutch, Danila Kozlovsky

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Alle anderen Filme, die ich 2014 gesehen habe: Divergent, Der Hobbit – Die Schlacht der Fünf Heere, The Hunger Games – Mockingjay, Männerhort, Captain America 2.

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SERIEN

Serien-technisch war bei mir in diesem Jahr nicht ganz so viel los wie zu anderen Zeiten und trotzdem war ich überrascht, was sich unter dem Strich alles über die letzten 12 Monate angesammelt hat.

Neben Neuentdeckungen habe ich vor allem bei mir bereits bekannten Serien weiter gemacht und möchte im folgenden meine drei Lieblings-Neuheiten kühren.

Neuheiten

Platz 3: Outlander

Platz 3 gibt es für Outlander. Die Buchverfilmung von Diana Gabaldon’s Highland Sage ist stimmungsvoll, spannend, witzig und atmosphärisch. Mit Sam Heughan gibt’s auch etwas für’s Auge und ein bisschen sexuelle Spannung haben wir auch dabei. Das alles eingerahmt von einem wunderschönen Soundtrack und der Landschaft Schottlands – großartig!

Outlander; Episodenlänge: ~ 60 min.; Release: 2014-; Staffeln: 1; Episoden: 16 – davon bisher ausgestrahlt: 8; Darsteller u.a.: Caitriona Balfe, Sam Heughan, Graham McTavish; >Mehr zu Outlander<
Platz 2: Vikings
Platz 2: Teen Wolf

Platz 2 teilen sich zwei großartige Serien und Neuentdeckungen im Jahr 2014: Teen Wolf und Vikings.

Teen Wolf ist bereits in der vierten Staffel, während Vikings mit zwei noch fast in den Kinderschuhen steckt. Nichtsdestotrotz war vor allem Vikings ein Highlight der ersten Jahreshälfte.

Für alle, die sich für nordische Mythologie, beziehungsweise Wikinger-Atmosphäre, die ein bisschen Game of Thrones’ig ist, interessieren, ist Vikings ein absolutes Muss! Staffel 1 habe ich mittlerweile mehrfach geguckt.

Ähnliches trifft auf Teen Wolf zu. Die erste Staffel wirkt noch ein bisschen eckig und wackelig, vor allem auf High School Witz bedacht. Nachdem die Serie aber ein paar Klischees abgeworfen hat, läuft sie schließlich in der zweiten und insbesonderen der ersten Hälfte der dritten Staffel zur absoluten Höchstform auf! Meiner Meinung nach eine Serie für (fast) jedermann. 😉

Vikings; Episodenlänge: ~ 44 min.; Release: 2013-; Staffeln: 2; Episoden pro Staffel: 10; Staffel 3 – 2015; Darsteller u.a.: Travis Fimmel, Clive Standen, George Blagden, Jessalyn Gilsig.
Teen Wolf; Episodenlänge: ~41 min.; Release: 2011-; Staffeln: 4; Episoden pro Staffel: unterschiedlich; Staffel 5 – geplant; Darsteller u.a.: Tyler Posey, Dyland O’Brien, Tyler Hoechlin, Holland Rhoden.
Platz 1: Attack on Titan

Platz 1 ist technisch gesehen gar nicht unbedingt in der Sparte Serien anzusiedeln, sondern eher unter der Kategorie Anime. Nichtsdestotrotz hat mich keine andere Serie, ob nun animiert oder nicht, 2014 so unterhalten, keine andere habe ich öfter nochmal von vorne bis hinten durchgeguckt.

Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: die Rede ist von Attack on Titan.

Neben der ersten Staffel und einigen OVA’s steht 2015 wohl auch endlich die neue Staffel an – bis dahin lege ich jedem ans Herz sich die Zeit damit zu vertreiben, dieser Serie wenigstens eine Chance zu geben. Selbst wenn das Thema an sich manchmal ein bisschen zäh und überphilosophisch wirkt – die Aufmachung ist großartig. Der dazugehörige Soundtrack ist, trotz teils arg verfremdeter deutscher Lyrics, einer der besten in den letzten Jahren (!) und ich höre ihn bis zum heutigen Tag immer noch rauf und runter, ohne das er mir zu den Ohren rauskommt. DAS ist ein riesiges Kompliment, wenn ich mir überlege, dass selbst Hans Zimmer und Co. mir manchmal auf die Nerven gehen können…

(Und ein Zuschauer Rating von 9/10 Sternen auf IMDb macht auch einen guten Eindruck 😉 )

Attack on Titan – Shingeki no kyojin; Episodenlänge: ~ 24 min.; Release: 2011-; Staffeln: 1; Episoden pro Staffel: 25; OVA’s: 3; Spin-Off Folgen: 2; Staffel 2: geplant; >Mehr zur Serie<

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Weitere Serien, die ich 2014 (weiter) geguckt habe: True Blood (Staffel 3-5), Supernatural (Staffel 6), Doctor’s Diary (Staffel 1-3), Friends (Staffel 1-8), Sherlock (Staffel 3), Grey’s Anatomy (Staffel 3+4), IT Crowd (Staffel 1).

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Puh, ganz schön viel los in Film und Fernsehen. Und 2015 setzt vielleicht sogar noch einen drauf!

Wie lief bei euch das Serien- und Filmjahr 2014? Könnt ihr Favoriten benennen oder gibt es da ähnlich starke Kopf and Kopf Rennen wie bei mir?

Wie es im Jahr 2015 weiter geht, erzähle ich euch dann bald in meinem Ausblick 2015: Film und Fernsehen.

Bis dahin, keep on watching!

Eure Tabi ♥

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