Wrap-Up 2014 (Teil 2): Bücher + Scores

Hallo und herzlich willkommen zum zweiten Teil meines Wrap-Ups zum Jahre 2014.

Gestern habe ich bereits ausführlich meine Ausflüge in die Film- und Fernsehwelt beschrieben, heute sind dann auch noch meine beiden anderen Kategorien dran: Bücher + Scores.

Was es da im letzten Jahr für mich alles an Tops, Flops und Überraschungen gab, das seht ihr after the jump!

bücher wrap up

BÜCHER

Auch wenn ich meine Goodreads-Challenge mehr als erfüllt habe – die Bücher Bilanz für das Jahr 2014 bleibt trotzdem ernüchternd. Tendenziell befindet sich die Anzahl meiner jährlich gelesenen Bücher eher in einer Achterbahnfahrt; waren es 2013 bspw. noch 63 gegenüber dem Vorjahr mit 56, sind es dieses Jahr höchstens 49. Und das nur, falls ich mein aktuelles Buch Cinder von Marissa Meyer noch fertig bekomme.

Nichtsdestotrotz gab es für mich im Jahr 2014 ein paar Highlights. Nicht alle sind auch 2014 erschienen, dennoch ist vielleicht auch für euch das ein oder andere Buch dabei, dass euch interessieren könnte. 😉

Top 3: Standalones

In den letzten Jahren ist es in Mode gekommen, auf keinen Fall mehr einen Standalone zu bringen. Selbst wenn es ein Standalone ist, kann es bei Bedarf auch auf mehrere Bücher ausgeweitet werden, so wie bspw. jüngst bei Kai Meyers Buch „Die Seiten der Welt“.

Trotzdem haben sich in meinen gelesenen Büchern drei Standalones (die noch welche sind) gefunden und mich 2014 begeistert haben. 🙂

Platz 3: How To Be A Time Lord

Platz 3: How To Be A Time Lord, das offizielle Handbuch wie man ein Time Lord aus der BBC Serie Doctor Who ist.

Ursprünglich wurde es wohl vom 11 Doctor (Matt Smith) an den 12 Doctor (Peter Capaldi) weiter gegeben. Illustriert ist es, neben ernst gemeinten Time Lord Infos, vor allem mit ein paar Doodles und witzigen Trivia zu Doctor Who.

Für alle Fans der Serie – ob nun Freund vom neuen Doctor oder nicht – ein wunderbares kleines Buch! 🙂

Platz 2: Me Before You

Platz 2: Me Before You (z. dt. Ein ganzes halbes Jahr) von Jojo Moyes.

Lange habe ich mich vor Jojo Moyes gescheut, da ich kein Fan von Verwandten wie Cecilia Ahern oder Nora Roberts bin. Allerdings habe ich Jojo Moyes wirklich überschätzt – das Buch hat mich in seinen Bann geschlagen und mehr als einmal zum Weinen gebracht. Eine schmerzvoll-schöne Erfahrung!

Platz 1: Eleanor & Park

Platz 1 belegt ein Buch, dass ebenfalls nicht im Jahre 2014 erschienen ist, aber für mich maßgeblich an meinem Lesejahr beteiligt war: Rainbow Rowell’s Eleanor & Park.

Tolle Atmosphäre, Witz und Charme und irgendwie auch ganz unverblümt baut Rainbow Rowell ein Buch auf, dass John Green’s „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ höchstens in seiner Traurigkeit nachsteht.

Auf ihrem Tumblr Blog hat Ms Rowell Fragen auf eine eventuelle Fortsetzung von Eleanor & Park’s Geschichte mit einem definitiven Vielleicht geantwortet. Es besteht also auch hier die Möglichkeit, dass aus einem Standalone ein Mehrteiler wird.

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Top 3 Auftakte zu Mehrteilern

Weiter geht es mit meinen drei liebsten Büchern, die den Auftakt zu einer Trilogie oder Mehrteiler bilden. Nun, ich habe es normalerweise nicht so mit Anfangsbüchern einer Reihe, weil oftmals die Story ein bisschen aus dem Fokus gerät und das ganze eine Einführung in die aufgebaute Welt ist. Wichtig, ja. Schön, für mich meist eher weniger.

Trotzdem schaffen es immer wieder ein paar Bücher mich trotzdem zu begeistern. Hier sind die, die es im Jahr 2014 geschafft haben.

Platz 3: Fall of Giants

Platz 3: Fall of Giants (z. dt. Sturz der Titanen), Ken Follett’s Auftakt zur Jahrhundert-Trilogie.

Nun, dieses Buch ist definitiv nicht aus dem Jahre 2014, das Finale der Trilogie „Edge of Eternity“ (z. dt. Kinder der Freiheit) aber ist dieses Jahr erschienen und die damit einher gehende Publicity hat mich letztendlich dazu bewogen, dem Buch eine Chance zu geben.

Begeistert hat es mich so sehr, dass ich es einmal im englischen Paperback und einmal in einer deutschen Hörspielversion habe & eine unfertige Hausarbeit zum selben Thema verfasst habe.

Ken Follett’s Schreibstil ist wundervoll und auch wenn es ohnehin schwer ist bei einem Thema wie dem ersten Weltkrieg große Plotentwicklungen neu zu gestalten, schafft er es die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht zu erhalten!

Ich verbleibe gespannt, bis ich Zeit finde den zweiten Teil endlich zu lesen. 🙂

Platz 2: The Lies of Locke Lamora

Platz 2 ist ein Buch, von dem ich niemals gedacht hätte, dass es auch nur entfernt in meiner Top Ten liegen könnte. Aber es ist geschehen und The Lies of Locke Lamora (z. dt. Die Lügen des Locke Lamora) hat mich sowas vom Hocker gerissen – ich hatte noch Tage später einen wirklich ausgewachsenen Book-Hangover.

Auch dieser Auftakt zur mehrteiligen Reihe von Scott Lynch ist nicht mehr ganz aktuell, aber definitiv jünger als Ken Follett’s Buch aus dem letzten Jahrhundert.

Das Buch dreht sich um Locke Lamora und eine Gruppe junger Diebe, die im fiktiven Land Camorr Adelige geschickt um ihren geliebten Reichtum erleichern. Allerdings geht das, trotz Locke’s scheinbar unerschöpflichen Repertoire an Geniestreichen, nicht immer gut…

Bisher sind noch zwei weitere Teile erschienen, Red Seas Under Red Skies und The Republic of Thieves. Im Jahre 2015 darf dann mit dem nächsten Buch gerechnet werden. Ich freue mich darauf!

>Mehr Infos zu The Lies of Locke Lamora<

Platz 1: The Bone Season

Platz 1: The Bone Season von Samantha Shannon.

Ebenfalls nicht mehr ganz neu, aber doch das Buch 2014, dass ich am meisten wieder aufgenommen und noch einmal gelesen habe, obwohl es im ersten Durchgang erst nach einem wie oben erwähnten zähen Auftakt aussah. Mittlerweile sieht meine Paperback Edition des Buchs aus wie einmal mitgewaschen, aber ich habe es eine Zeit lang überall mit hingenommen. Das Cover ist – nebenbei – auch einfach wunderschön.

Im Januar erscheint dann auch endlich Teil 2 des Mehrteilers – The Mime Order. Ich bin sehr gespannt wie es mit Paige, Warden & Co. weiter geht. 🙂

>Mehr Infos zu The Bone Season<

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Top 3 Fortsetzungen:

Wo es Auftakte gibt, gibt es logischerweise – hoffentlich – auch immer Fortsetzungen. 2014 waren in dieser Sparte wohl die meisten Bücher dabei, die mir gefallen haben. Deshalb war es auch unheimlich schwer drei Bücher zu wählen, die für mich die besten waren. Aber irgendwie haben es folgende drei dann doch verdient:

Platz 3: Opposition

Platz 3: Im Jahre 2014 musste ich unter anderem von zwei meiner Lieblingsreihen Abschied nehmen. Den Start hat die Lux Reihe von Jennifer L. Armentrout gemacht. Der fünfte und letzte Teil von Daemon und Katy’s Geschichte hat mich ein bisschen Überwindung gekostet – doch wie immer hat Jennifer L. Armentrout abgeliefert und wohl so fast jedes Fanherz mit diesem Ende glücklich gemacht.

In der Lux Reihe geht es um die Luxen, eine Alienart, die aus Licht besteht.

Katy Swartz hat nicht nur welche als Nachbarn, sondern lacht sich ausgerechnet auch noch einen von ihnen an. Daemon ist selbstgefällig, heiß und ziemlich unwiderstehlich. Aber wo ein Luxen ist, ist auch Ärger nicht weit…

Passend zum Ende der Serie wurden dieses Jahr bereits die ersten zwei Bände auf Deutsch übersetzt und im Carlsen Verlag unter dem Titel „Obsidian. Schattendunkel“ und „Onyx. Schattenschimmer“ heraus gegeben. 2015 folgt dann mit „Opal. Schattenglanz“ bereits Band 3.

Platz 2: The Dying of the Light

Platz 2. belegt meine zweite Lieblingsreihe, von der ich mich dieses Jahr verabschieden musste: Skulduggery Pleasant.

In „The Dying of the Light“ bringt uns Trolling-Meister Derek Landy erst zum Verzweifeln, dann zum Weinen und dann … zu irgendeiner Mischung dazwischen.

The Dying of the Light ist der neunte und letzte Band der Skulduggery Pleasant Reihe und schließt damit die Abenteuer von Skulduggery und Valkyrie Caine meiner Meinung nach zwar ein bisschen langgezogen aber doch verdient gut ab.

Ein deutscher Erscheinungstermin im Loewe Verlag ist noch nicht bekannt.

Platz 1: Magic Rises

Platz 1. belegt ein Buch, dass – einmal mehr – nicht direkt ins Jahr 2014 gehört. Der mittlerweile sechste Teil von Ilona Andrews Kate Daniels Reihe: Magic Rises.

Curran und Kate sind – neben Jamie Fraser und Claire Randall aus Outlander – mein absolutes Lieblingspaar und enttäuschen eigentlich nie. Die Serie geht jetzt schon vergleichsweise auf ein hohes Alter zu und ist trotzdem mit jedem Buch wieder ein Genuss.

Spannung, ein bisschen Romantik und vor allem unverkennbarer Witz zeichnen diese Buchreihe aus und deshalb geht der Gewinn verdient an Kate und Curran! 🙂

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Manga des Jahres

Und last but not least – in einer Nebensparte – gewinnt den Manga des Jahres 2014:

Bleach, Tite Kubo

Bleach, von Tite Kubo!

Bleach ist meiner Meinung nach ein Allround-Erlebnis und selbst Attack on Titan muss da, mangels Zeichenstil, leider Abstand nehmen. Für mich bedeuten die Abenteuer von Ichigo, Rukia und Co. immer Spaß, ein paar wertvolle Lebensweisheiten und ganz viel Action.

Auch 2015 werde ich diesem Manga auf jeden Fall treu bleiben! 🙂

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Score des Jahres

2014 gab es wieder viel gute Film-Begleitmusik, Scores. Unter anderem waren darin wieder die üblichen Verdächtigen wie Hans Zimmer und Howard Shore, beide sogar mehrmals.

Im letzten Jahr gab es jedoch auch viele Revivals von älteren Scores, wie bspw. dem von Inception oder Sherlock Holmes (beides Hans Zimmer) und Thor – The Dark World (Brian Tyler).

Von den Scores, die 2014 erschienen sind, hat für mich das Rennen entschieden:

Interstellar Score – Hans Zimmer

Interstellar von Hans Zimmer.

Nur knapp verloren haben dagegen der Mockingjay Part 1 Score von James Newton Howard und der nicht mehr ganz 2014 Score von Howard Shore zum zweiten Hobbit Film, Smaugs Einöde.

Interstellar ist Hans Zimmer rundum wundervoll gelungen, was ich jedoch ein wenig vermisse ist die Eigenständigkeit des Scores. Ähnlich wie bei Mockingjay sind die Lieder ausschließlich mit der Geschichte des Films verwoben und lassen etwas von ihrer eigenen Aussagekraft missen. Meiner Meinung nach war das bei Sherlock Holmes bspw. noch anders, allerdings wirkte Interstellar als musikalische Untermalung im Film noch um ein paar Längen besser.

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Der Soundtrack des Jahres:

Der Unterschied zwischen einem Score und einem Soundtrack besteht meist darin, dass ein Score fast ausschließlich aus Instrumental-Stücken besteht, während ein Soundtrack meist aus einer Liste an Künstlern besteht, die Musik für den Film bei gesteuert haben. So beispielsweise geschehen bei Mockingjay – der Soundtrack, an dem Lorde maßgeblich beteiligt war, unterscheidet sich maßgeblich vom Score, den James Newton Howard komponiert hat.

Im Jahr 2014 gab es, neben Mockingjay, noch weitere großartige Soundtracks im Kino, bspw. „The Fault in Our Stars“ oder auch „Guardians of the Galaxy“.

Kühren möchte ich aber heute einen Soundtrack aus einer Serie:

Attack on Titan, Hiroyuki Sawano

Hiroyuki Sawano hat eine Mischung aus Score und Soundtrack geschaffen, der die  Anime-Serie Attack on Titan perfekt untermalt.

Actiongepackte Lieder werden von überraschend emotional und leidenschaftlichen Liedern abgerundet und bilden damit den perfekt bunten Mix für ein Hörerlebnis, das bisher ewig zu wirken scheint. Absolut mein Soundtrack Highlight aus 2014! 🙂

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Das waren sie also! Meine Favouriten aus Buch und Musik für das Jahr 2014.

Für 2015 habe ich mir ganz fest vorgenommen ein bisschen mehr zu schmöckern.

Wie sieht’s bei euch aus? Was hat euch 2014 buchtechnisch und musikalisch am meisten gefallen?

Worauf ich mich auf 2015 freue, dass erfahrt ihr morgen in meinem großen Rundum-2015-Ausblick für Buch und Film.

Ich freu mich auf euch und bis dahin,

Eure Tabi ♥

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