Kurzreview: Die Entdeckung der Unendlichkeit

Hallo, hallo!

So schnell – oder so langsam! – kann es gehen: heute Nacht, deutscher Zeit, hat Eddie Redmayne den Golden Globe für den Besten Hauptdarsteller in „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ bekommen & schon ein paar Stunden später sitze ich im Kino!

Ob ich glaube, dass Eddie Redmayne den Goldenen Globus (1a Übersetzung! 😉 ) verdient hat & was ich sonst so von dem Film halte, dass gibt’s in meinem Kurzreview zum Film…

 

Was für ein großartiger Film!

Eddie Redmayne in der Rolle von Stephen Hawking in einem Biopic, das einen wirklich guten Start in das Kinojahr bildet!

Vor dem Film wusste ich nicht viel davon, hatte nur einmal den Trailer gesehen und war eigentlich nur darauf aufmerksam geworden, weil Eddie Redmayne in direkter Konkurrenz zu Benedict Cumberbatch im Rennen um den Golden Globe und (vielleicht auch) den Oscar stand und steht.

Dann hat eine gute Freundin von mir den Film gesehen und war begeistert, emotional kompromittiert und noch ein paar andere Dinge, die mich neugierig gemacht haben. Aber ich war nicht vollends überzeugt, weil ich eigentlich kein Eddie Redmayne Fan bin.

Oh, never have I been so wrong!

Aber zunächst kurz zum Inhalt:

Der Film folgt dem jungen Stephen Hawking durch seine frühe Karriere an der Uni von Cambridge. Er ist Doktor-Anwärter in der Physik und kann sich nicht so recht für sein Thema entscheiden.

Gleichzeitig zu Beginn seiner schweren Krankheit trifft er auf Jane, die ihm nicht nur zuhört, sondern auch berührt.

Was dann folgt sind Jahre im Leben eines Ausnahmephysikers, die nicht nur von Schmerz und Leid, sondern auch von Erfolgen und Glück, ja sogar von wirklich witzigen Momenten geprägt sind! (Mehr will ich aber an dieser Stelle für alle noch-Kinogänger nicht verraten 😉 )

~*~

Eddie spielt alles, wirklich alles aus dieser Rolle raus, verlangt nicht nur sich selbst sondern auch dem Zuschauer eine ganze Palette von Gefühlen ab und lässt nur ganz, ganz selten schleifen.

Auch Felicity Jones als Jane und u.a. Harry Lloyd als Hawkings Freund Brian machen den Film rund, halten eine wundervoll eingeführte und fast tadellos gehaltene Atmosphäre, auch wenn sie ohne Zweifel im Schatten des großartigen Eddie Redmaynes stehen.

Abgerundet wird der Film von einem wundervollen Soundtrack und viel Liebe für Details, Stimmung, Gefühle, Plottwists zur rechten Zeit und einem Ende, bei dem meine Augen nicht trocken geblieben sind – so sehr ich sie auch ermahnt habe! 😉

Eddie Redmayne hat den Golden Globe absolut verdient gewonnen und ich hoffe sogar ein bisschen, dass er mit dem Oscar dafür verdient wird.

Deshalb bleibt mir nur noch zu sagen: anschauen! Anschauen und großartiges, kleines, stimmungsvolles, emotionales Kino erleben!

Rating: 4,5/5 Sternen – 6€/6,50€

The Theory of Everything: 123. min, FSK: /; Regie: James Marsh; Darsteller: u.a. Eddie Redmayne, Felicity Jones, Tom Prior; Release Date: 25.12.2014
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2 Gedanken zu “Kurzreview: Die Entdeckung der Unendlichkeit

  1. Deine Aussage zu Eddie Redmayne kann ich so unterschreiben. Er hat Hawking großartig verkörpert, so gut, dass ich ihn an einigen stellen für Hawking hielt. Der Film war allgemein schön: Die Bilder, die großartige Musik und vor allen Dingen, dass über niemanden gewertet wurde. ich hatte nicht das Gefühl, das irgendjemand in einem schlechten Bild dargestellt wird. Vielmehr, dass man versucht hat zu erklären, wie die ganze Situation sich auf jeden ausgewirkt hat.

    Liebe Grüße.

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    • Liebe Suey,

      ja! Das beschreibt es perfekt! Geurteilt wurde nie, lediglich das menschenmögliche und das -unmögliche aufgezeigt, sehr objektiv und emotional erklärt.
      Die Zeit bis zum DVD Release zieht sich jetzt schon… 😉

      Liebe Grüße,
      Tabi

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