Tuesday Talk: Avengers – Age of Ultron, Die Entdeckung der Unendlichkeit, Sentinel & Die Tudors

Liebe Leser,

es ist Dienstag und das bedeutet? Tuesday Talk

Richtig, ein neuer Tuesday-Talk ist fällig und ganz frisch geschrieben flattert er auch direkt auf eure Bildschirme.

Heute mit einem Rundumschlag in Sachen Bücher, Filme, Scores und sogar einen kurzen, kritischen Auslfug in das Serien-Genre 😉

Wie immer – mehr after the jump!

Trailer der Woche:

… ist der zweite Trailer zu Avengers 2 – Age of Ultron.

Wie auch schon im ersten Trailer finde ich ihn Plot-mäßig ein wenig dürftig und als nicht Comic Leser kann ich wohl nur raten, dass es ein Event geben wird, dass die Alliance der Avengers bedrohen, wenn nicht sogar auflösen wird. Und scheinbar ist jenes Event so groß und so bedeutend, dass es kaum möglich ist im Trailer etwas anzudeuten, ohne etwas zu verraten.

Action und Aufmachung machen aber – wie bei fast jedem Marvel Trailer – Lust auf mehr und ich bin wirklich gespannt, ob der zweite Teil mich genauso vom Hocker reißen wird, wie der erste. 😉

Was denkt ihr über den zweiten Avengers Trailer?

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Trailer Music der Woche

… ist für mich dieses Mal die Musik aus dem aktuellen Jupiter Ascending Trailer. Der Film selbst – wieder mit einem Eddie Redmayne, diesmal als villain – mutet im Trailer ganz okay an. Heraus sticht vor allem die Graphik und die Aufmachung der Welt, aus der auch Mila Kunis Charaktere zu stammen scheint.

Das Lied selbst ist von Max Cameron und heißt Natus Vincere. Es ist ganz schön episch und klingt vor allem im Kino richtig, richtig gut. Seitdem ich den Trailer zum ersten Mal im Kino gesehen habe, geht mir das Lied auch nicht mehr aus dem Kopf. 🙂

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Score der Woche:

Ah, passende Überleitung! 😀

Vom Lied der Woche kommen wir jetzt zum Soundtrack der Woche. Neben Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders höre ich seit gestern Abend vor allem den Soundtrack zum Film „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ – mein leicht enthusiastisches Review zum Film könnt ihr >HIER< lesen.

Der Soundtrack, von Johan Johannsson komponiert, ist sehr Streichinstrument- und Klavier-lastig, nicht unähnlich dem Forrest Gump Soundtrack. Er untermalt den Film meiner Meinung nach perfekt, schwebt er doch immer zwischen Glück, Hoffnung, Leid und Schmerz. Man spürt eine Symbiose all dieser Gefühle in den Liedern und kann den Score nie hören ohne gleichzeitig glücklich und ein wenig melacholisch zu sein.

Für mich ein wundervoller, kleiner, leiser und doch umso gefühlvollerer Score und eine wunderbare Ergänzung zum ohnehin schon großartigen Film.

Für alle die den Film schon gesehen haben und sich beim Soundtrack durchhören wundern, wo das Lied aus dem Flashback am Ende bleibt: „The Arrival of the Birds“ ist ein Stück, das bereits vor dem Film existierte und bspw. schon für eine Giorgio Armani Werbung verwendet wurde. Macht es aber nicht minder schön und perfekt für das Ende von „Die Entdeckung der Unendlichkeit“

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Soundtrack News:

Gerade frisch beim Schreiben des Tuesday-Talks reingekommen ist diese wunderbare Nachricht:

track list outlander
Source: http://scoretrackinenglish.wordpress.com/2015/01/12/madison-gate-records-to-release-outlander-original-television-soundtrack-vol-1/

Der Soundtrack zur Serie „Outlander“ wird am 10. Februar 2015 erscheinen!

Komponiert und interpretiert von Bear McCreary [u.a. The Walking Dead] hat sich der Soundtrack bereits in der Serie schon als einer der stärksten Serien-Scores heraus gestellt, die es in den letzten Jahren gab. Lange Zeit stand nicht fest, ob auch wirklich ein Album heraus gegeben wird, deshalb bin ich jetzt umso glücklicher, dass es nicht mehr lange dauert! 🙂

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Review der Woche:

Wie letzte Woche bereits angekündigt, habe ich nun Jennifer L. Armentrouts Covenant Serie beendet. Da ich die Reihe auf Englisch gelesen habe, folgt an dieser Stelle auch mein englisches Review 🙂

Sentinel (Covenant, #5)Sentinel by Jennifer L. Armentrout

My rating: 3 of 5 stars

Oh boy, this was nothing like I expected it to be. I really thought that Aiden and Alex would get their shit together concerning their hormones. it’s really not that bad to be in love but damn… it gave me the feeling the plot was more about the romance than anything else. and if there’s constant romance, you get bored by it eventually.
not nearly everything about this book was bad. I enjoyed the humour and the gods and Apollo and Seth. I’m absolutely thrilled about ‚The Return‘ but as for this book I am a bit disappointed with the plot; wasn’t as good as the books before.
anyways, I’m glad Jennifer L. Armentrout had mercy on the lovebirds in the end, although they shrugged off what Seth did pretty fast. And as always – Apollo saves the day! 🙂

View all my reviews

Generell werde ich die Covenant Reihe in guter Erinnerung behalten, auch wenn sie am Ende stark nachgelassen hat. Dabei war etwas auffallend, dass das Finale der Covenant Reihe ähnliche Schwächen wie das der Lux Reihe aufgewiesen hat… Allerdings sprechen wir da von Daemon Black und der… tja nun, der hat nun wirklich sehr wenig Schwäche in seinem Job als Charakter gezeigt. 😉

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The Tudors – Historienserie unter Beschuss

Promo Bild zur vierten und letzten Staffel

Ausnahmsweise mache ich heute noch einen kleinen Ausflug in mein akademisches Leben.

Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich im Rahmen eines Research Projects mit der Historizität von Showtime’s Serie „The Tudors„, geschrieben und produziert u.a. von Michael Hirst.

Michael Hirst, u.a. Vikings, The Tudors

Grund für meine Recherche war die umfassende Kritik, die seit Beginn der Serie an selbiger geübt wurde und der wahre Kult der um diese Kritik entstanden ist.

Ich selbst habe mich mit einer Kommilitonin nun auf die historischen Ereignisse in der ersten und zweiten Staffel spezialisiert, die – grob gesagt – die Scheidung von Henry VIII. erster Frau, Catherine of Aragon, das Umwerben und Heiraten von Anne Boleyn, sowie den Bruch mit der katholischen Kirche und den Beginn der Anglican Church umfasst.

Nun hege ich hier keinesfalls den Anspruch eine zu 100% akkurate historische Überprüfung anzulegen – dafür stehen mir in diesem Semester noch nicht genug Erfahrungen zur Seite – jedoch haben unsere Nachforschungen ergeben, dass bis auf kleine Details die Serie sehr genau den historischen Vorkomnissen und Personenkonstellationen entspricht. So wurden beispielsweise nur die beiden Schwestern Henry’s – Mary und Margarete – in einer Person vereint, wahrscheinlich um den Plot ein wenig überschaubarer zu halten.

Michael Hirst selbst äußerte sich in einem Interview dazu, dass man auch bedenken müsse, dass die ‚poetic function‘ der Vorlage nicht zu kurz kommen dürfe.

Ich stimme ihm da persönlich zu, da außerdem manchmal von besagten Experten vergessen wird, dass wir hier von einem Entertainment Programm sprechen, welches nicht zu 100% den Anspruch auf historische Authentizität erhebt.

Ein kurzer Überblick der Kritik in der Presse zeigt, dass es vornehmlich vor allem um visuelle Aspekte geht; oft wurde Kritik an der physischen Darstellung Henry’s geübt, der – wie man im Allgemeinen weiß – in seinen 40ern alles andere als ansehnlich war. Vereinzelt wurde aber auch Kritik an Mode und Fortbewegungsmitteln geübt, so seien bspw. manche Kleider nicht zeitgemäß und die verwendeten Kutschen eher aus der viktorianischen Epoche.

Jonathan Rhys Meyers in Staffel 4 der Serie „The Tudors“; Die Staffel umfasst Henry VIII,’s letzte Jahre
Eine der bekanntesten Gemälde, die Henry zeigt; Hans Holbein, der Jüngere – 1536. Source: National Portrait Gallery
Henry VIII., wahrscheinlich in seinen späten 40ern. Ein eher unbekanntes Bild von ihm; Cornelis Metsys – 1545. Source: National Portrait Gallery

Allerdings lässt sich bei aller Kritik, die auch öfter von britischen Akademikern kommt – während die Productionsfirma eine Amerikanische ist -, nicht verleugnen, dass Michael Hirst eine historisch gute Arbeit geleistet und das „Drama und die Atmosphäre des Hofes gut eingefangen“ hat, so steht es jedenfalls in oben verlinktem Bericht geschrieben.

Stutzig macht mich nach wie vor die vehemente Ablehnung gegenüber der Serie. Ja, es gibt einige Fehler, vor allem visueller Natur. Aber ist es da wirklich nötig ein Epochen-Drama, dass durchaus auch einen Lerneffekt und Neugierde beim Zuschauer hervorruft, so zu verdammen? Gut inszeniert ist das Thema schließlich und historisches Wissen geht daraus auch (fast) akkurat hervor.

Meiner Meinung nach ist es in den letzten Jahren fast ein bisschen cool geworden, The Tudors überkritisch zu betrachten, fast so, wie es damals (und auch heute noch) cool war, Coldplay zu hassen…

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Das war meine Woche in Wort und Bild 🙂

Dank der heißen Prüfungsphase in der Uni ist es noch ungewiss, wie flüssig die nächsten Wochen laufen werden, aber ich bleibe euch auf die ein oder andere Seite auf jeden Fall erhalten!

Wie sah es mit eurer Woche aus?

Lasst es mich wissen! 🙂

Eure Tabi ♥

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