[Sommer-SuB-Update:] Abgebrochene Bücher und andere No-Go’s (?)

Liebe Leserinnen, liebe Leser,20150727_172136

es wird Zeit für ein kleines Sommer-Sub-Update – ihr wisst ja, die Lese-Challenge, die ich mir für diesen Sommer selbst gestellt habe – und damit verbunden auch ein kleines Gespräch über meine Erfahrungen mit dem Tabu Thema „Ein Buch Abbrechen“ und andere, vermeintliche Katastrophen.

Wie es mit dem Lesen, dem nicht-Kaufen und all den anderen (Wetter-)Kapriolen momentan bei mir so läuft und auf welche brennenden Fragen ich unbedingt eure Antwort benötige – das seht ihr, wie immer, nach dem Sprung! 😉

Seit nun fast drei Wochen läuft meine Sommer-Sub-Challenge – inspiriert von Brösels Bücherregal – und ich würde sagen, ein erstes Zwischenfazit sieht ählich durchwachsen aus wie das Wetter heute. Aber, let’s talk statistics first:

Liste der Bücher: Rot – Bereits Begonnen; Grün – Next in Line ; Lila – Beendet ; Blau – Abgebrochen

  1. Winter of the World – Ken Follett
  2. The Pillars of the Earth – Ken Follett
  3. The Invisible Library – Genevieve Cogman
  4. Anna and the French Kiss – Stephanie Perkins [REVIEW]
  5. Bright Star: The Complete Poems and Selected Letters – John Keats
  6. A Darker Shade of Magic – V.E. Schwab [REVIEW]
  7. Mistborn – Brandon Sanderson
  8. The Heir – Kiera Cass
  9. Throne of Glass – Sarah J. Maas
  10. Der verschwundene Halbgott – Rick Riordan
  11. Der Sohn des Neptun – Rick Riordan

Ihr seht, es gibt zwei neue Farben in meiner Sommer-Sub-Challenge und eine davon ist eher unerfreulich: die Farbe Blau steht hier nämlich für Abgebrochen. Yepp, richtig gelesen. Genevieve Cogman’s Buch „The Invisible Library“ habe ich nach circa 30% abgebrochen, da es meinen Erwartungen, die es durch die interessant klingende Inhaltsangabe angefacht hatte, kaum bis gar nicht erfüllt hatte. Mein Hauptkriterium liegt hier ganz klar beim Hauptcharakter, Irene. Mit ihr konnte ich mich einfach nicht anfreunden – und musste prompt an eine vor kurzem beantwortete Montagsfrage denken – und ab da ging es eigentlich nur noch darum, ob der Plot genug anfixen konnte, um mich bei der Stange zu halten. (Spoiler Alert: konnte er nicht…)

Aber obwohl ich nicht damit zufrieden bin, dass ich ein Buch unbeendet in den Schrank zurückstelle, habe ich doch drei Kompromisse geschlossen: 1) Dafür, dass ich „The Invisible Library“ nicht beendet habe, werde ich mich auf jeden Fall durch „Throne of Glass“ schlagen, komme was wolle!

2) Ich werde „The Invisible Library“ natürlich nicht für immer ungelesen im Schrank stehen lassen sondern es im November in meinen „Ein Jahr ‚Ein Buch Kommt Selten Allein'“ Give-Away Topf packen und es dann an einen von euch lesefreudigen Menschen verlosen! Denn des einen Leid ist des anderen Freud! 🙂

3) Um „The Invisible Library“ in meinem Sommer-Sub gebührend zu ersetzen, habe ich es mir zum Ziel gesetzt, die ersten 15 Bände des Mangas „Fairy Tail“ zu beenden. Den habe ich nämlich vor einiger Zeit begonnen und mag ihn echt gerne. Außerdem wollte ich mir gern mehr Zeit für Mangas schaffen und das ist die perfekte Möglichkeit dafür! 🙂

Während ich nun also (fieberhaft) darüber nachgedacht habe, wie ich „The Invisible Library“ in meinem Sommer-Sub ersetzen konnte, dachte ich – mal wieder – darüber nach, warum es mir so schwer fällt, angefangene Bücher wieder in den Schrank zurück zu stellen.

Dabei kann es sicherlich nicht nur darum gehen, dass man (meistens) Geld für das Buch ausgegeben hat und sich ärgert. Bei mir ist es auch ein bisschen das Gefühl, dass man doch noch etwas verpassen könnte oder auch, dass es wie eine Art Tabu ist, Bücher einfach unbeendet zu lassen. Gerade bei beliebten Büchern oder sehr populären Publikationen fällt es einem  direkt noch ein bisschen schwerer. Dabei hat man dem Buch immerhin eine Chance gegeben anstatt es einfach gar nicht zu lesen. Und doch … ich habe viele Freunde, die Bücher einfach beenden, ohne mit der Wimper zu zucken, und im Nachhinein dann doch sagen „Am liebsten hätte ich es gar nicht beendet“. Wenn ich mich danach erkundige, warum sie es dann nicht einfach gelassen haben, kommen oft die gleichen Gründe wie bei mir selbst: man habe sich irgendwie nicht getraut, es nicht zu beenden oder es fühle sich einfach nicht gut an, ein Buch unverrichteter Dinge in den Schrank zurück zu stellen.

Wieso also ist es so schwer, schlechte Bücher oder Bücher, die einfach nicht zünden, hinzulegen und damit abzuschließen?

“Life is too short to read a bad book.”

… hat doch schließlich schon James Joyce gesagt!

Was glaubt ihr? Was sind die Gründe dafür, dass wir uns oft durch ein Buch quälen, das wir eigentlich gar nicht fertig lesen wollen? Geht es euch nur bei viel diskutierten, populären und beliebten Büchern so und könnt ihr weniger bekannte Werke schneller unfertig ablegen? Oder gibt es bei euch auch eine generelle Abneigung gegen das unfertige Leseerlebnis?

Lasst es mich wissen, ich bin sehr gespannt! 🙂

Eure Tabi ♥

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