[Review:] Magic Shifts – Ilona Andrews

Liebe Leserinnen, liebe Leser,IMG_20150921_160346

da bin ich noch mal! Heute gibt es, neben dem Top Ten Thursday, auch noch ein Review. Ausgelesen habe ich quasi gerade eben den achten und aktuellsten Band der Kate Daniels Reihe von Ilona Andrews, Magic Shifts (hier bereits mal im Teaser Tuesday vorgestellt).

Wie mir der neuste Band meiner Lieblingsreihe gefallen hat und was ich aus dem Buch mitnehme, dass seht ihr – wie immer – nach dem Sprung! 🙂

[PRÄDIKAT: SPOILER FREI!]

 

Source: Goodreads

 

Titel: Magic Shifts

Author: Ilona Andrews

Series: Kate Daniels #8

Erschienen: 4. August 2015

Verlag: Ace

Seiten: 342

Sprache: Englisch

Version: Ebook

Status: Gekauft

Magic Shifts auf Goodreads

Mein Review:

Magic Shifts beginnt da, wo uns Magic Breaks zurück gelassen hat. Und das war, ohne jetzt doch die Spoiler raus zu lassen, an einem sehr unerwarteten Ort. Kate und Currans Lebensstil hat sich am Ende von Magic Breaks stark verändert und somit irgendwie doch das Ende gefunden, dass das Buch eigentlich für die gesamte Buchreihe sein sollte, bevor drei weitere Bücher unter Vertrag genommen wurden. Von daher war es sehr spannend zu sehen, wo uns der neue Abschnitt hinführt. And boy, did it lead somewhere.

In Magic Shifts muss Kate einmal mehr Atlanta retten. Diesmal scheint es allerdings erst mal „nur“ um eine vermisste Person zu gehen: Eduardo, aus dem Clan Heavy – ihr wisst schon, der Verein dem Mahon der Bär vorsitzt 😀 – ist verschwunden gegangen und keiner scheint sich so wirklich dafür zu interessieren. Alle außer George, Mahons Tochter, die verlobte von Eduardo. Kate nimmt sich der Sache an und stößt dabei nicht nur auf eine völlig ruinierte Mercenary Guild – sowohl im bautechnischen als auch im personellen Sinne – sondern auch auf ein paar sehr merkwürdige Kreaturen, die nicht nur ziemlich stark, sondern auch irgendwie nicht totzukriegen sind…

Das Buch besticht durch Spannung und Witz, wie immer, aber auch durch ein oder zwei Szenen, die einem wirklich unerwartet die Tränen in die Augen getrieben haben. Man ist es gewohnt, dass entweder Kate, Curran, Derek the boy wonder oder ein anderer Charakter dramatisch fast das Zeitliche segnet. Aber dass es so knapp sein kann, na ja also das … das war schon irgendwie ein Schock. Gerade auch, weil man besagten Charakter noch nie so gesehen hat. Natürlich gab es auch schon Tode in der Reihe, wir kennen sie alle, aber es war trotzdem überraschend und hat mich nachts um halb drei vollkommen unerwartet zum Weinen gebracht. Ilona Andrews ziehen einmal mehr alle Register und es funktioniert.

Was den Rest des Buches angeht – die mit Abstand epischste Szene war das Gespräch zwischen Curran, Kate und Roland, in der ich auch gefühlt so vor meinem Reader saß:

Danach noch einmal eine Climax herzustellen schien schwer bis unmöglich und auch wenn das Buch am Ende mit Nichten enttäuscht hat, war es doch der einzige Wackelpunkt in einem ansonsten vollkommen großartigen Buch – wie immer eben. 🙂

„For example, the first time Aunt B came to the Pack Council, he took it upon himself to lecture her about how men should be men and women should be women, and Clan alphas should be men with women helping them, not the other way around.“

I laughed. „What did she do?“

„She petted his shoulder and said, ‚Bless your heart, you must be awful in bed.'“

(p. 102)

Das ist nur ein Beispiel dafür, wie gut, kämpferisch und witzig das Autorenduo starke Frauen schreiben. Und es sind nicht gerade wenig starke Frauen: Dali, Andrea, George, Aunt B, Kate, Julie und so weiter. Natürlich gibt es auch genug starke Männer, aber es ist einfach schön zu sehen, wie natürlicher Weise die Balance gehalten wird. Das würde ich mir in vielen anderen Büchern auch so wünschen. 🙂

Wir erfahren auch ein paar Dinge über die Struktur des Rudels von Atlanta, die wir vorher nicht so richtig gesehen haben. Das ist das großartige an Kate Daniels: es gibt immer noch etwas Neues zu entdecken. Selbes gilt für mythologische Ansätze. Da gibt es manchmal fast zu viel Information auf einen Schlag.

Last but not least muss einfach noch Ghastek erwähnt werden! Neben Kate und Curran macht er sich momentan am meisten. Ich weiß nicht, ob er sich langsam ein bisschen was von Kate abguckt oder ob er mit der höheren Position auch einen höheren Sinn für Humor entwickelt (oder Mishmar hat ihn gelehrt das Leben ein bisschen lockerer zu sehen). Neben seinen Fähigkeiten, die immer stärker werden, bekommt er für folgendes Zitat den Funbag of the Book Award verliehen:

„What do you mean, call your father?“

„Dial his number, use the phone, and ring him up.“

Ghastek struggled with it for a few seconds.

Oh boy. I supposed I would get a lecture on the dangers of wandering into Mordor next.

(p. 251)

Oh, Ghastek. 😀

Rating: ☆☆☆☆☆

~

 

Das war mein Review zum aktuellen Kate Daniels Band! 🙂

Wie sieht’s bei euch aus? Lest ihr Kate Daniels? Gerade? Was steht sonst hoch im Kurs?

 

Lasst es mich wissen,

Eure Tabi ♥

 

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