[Review]: Magnus Chase and the Sword of Summer – Rick Riordan

Ein frohes neues Jahr, liebe Leserinnen und Leser, 🙂20160104_205022

an diesem Montagabend melde ich mich aus den Feiertagen zurück – mit meinem ersten Buch des Jahres. Und das legt gleich gut vor, obwohl es – mal wieder – ein Auftakt ist. Scheint so, als ginge es mit den Auftakten dieses Jahr ähnlich gut weiter wie 2015.

In „Magnus Chase and the Sword of Summer“ erweckt Rick Riordan nun die nordische Mythologie zum Leben – und mit ihr mein absoluter Favorit aus seiner Feder.

Um was es im Buch geht, warum und was ich so gern mochte und warum Thor ziemlich sauer ist, dass er bei Sherlock eine Staffel hinter her ist – das und viel mehr gibt’s – wie letztes Jahr – nach dem Sprung! 😉

[Prädikat: Spoiler-Free!]

20160104_205022

Titel: Magnus Chase and the Sword of Summer

Autor: Rick Riordan

Serie: Magnus Chase #1

Erschienen: 2015

Verlag: Puffin Books

Seiten: 489 (+ Bonus Content)

Sprache: Englisch

Status: Gekauft

[Read an English Short Review on Goodreads]

Inhalt:

Magnus Chase ist der Sohn eines nordischen Gottes. Dass sagt ihm sein Onkel jedoch erst, als Magnus gerade dabei ist zu sterben. Und leider ist er nicht nur dabei, er tut es sogar wirklich. Von da an, so sagt er selbst, ging es eigentlich erst richtig bergab. Denn die nordischen Götter bereiten sich auf die Apokalypse, Ragnarok, vor und Magnus ist der einzige, der diesen das scheinbar Unausweichliche aufhalten kann: tot oder lebendig – Magnus muss das Schwert seines Vaters, das Schwert des Sommers, finden. Ein Abenteuer, das seines gleichen sucht, beginnt!

Meine Meinung:

Jeder kennt Percy Jackson, fast jeder hat ein oder mehrere Bücher von Autor Rick Riordan gelesen und einige haben über die filmische Adaption der Bücher den Kopf geschüttelt. Doch – fear no more! Denn mit Sword of Summer hat Riordan kein Buch geschrieben, dass in einen Film verwandelt werden sollte. Nein, ich bestehe auf ein Videospiel! Denn nur so kann man die Spannung, den großen Quests, die kleinen Nebenquests, die Charaktere und – frankly – die Level-Ups hinreichend darstellen. Aber, der Reihe nach… 😉

Wir treffen also auf Magnus Chase, ein Junge aus Boston, der nicht nur dabei ist zu sterben, sondern auch ein Obdachloser ist. Bald stellt sich heraus, dass ihn Sterbliche und nicht ganz so Sterbliche Kreaturen verfolgen: scheinbar ist Magnus der Sohn eines Gottes aus der nordischen Mythologie und der einzige der das Schwert des Sommers, welches schon seit mehreren Jahrtausenden verschwunden ist, wieder finden kann. Und obwohl Magnus schon ziemlich früh während dieser Geschichte stirbt, erlebt er noch so allerlei Verrücktes.

Wie immer ist Rick Riordan hier vor allem ein Meisterwerk der Komik gelungen, in dem sein Hauptcharakter Magnus sich nicht nur öfter mal verhört – „Das hier ist Folkvanger“ – „Volkswagen?!“ – sondern auch einen gewissen Sarkasmus mitbringt, der sich durch die Gruppe seiner Freunde stetig fortsetzt. Und genau diese Gruppe, die nicht nur Diversity mit sich bringt und damit auch jede Menge Figuren, mit denen man sich identifizieren kann, hat für mich dieses Buch so spannend und toll gemacht. Natürlich hat auch die mythologische Grundlage, die kleinen Seitenhiebe in Richtung Percy Jackson, ein paar Gastauftritte und die wirklich großartig gesponnene Story dazu beigetragen – aber ich war einfach direkt ein Fan von Magnus, Sam, Blitzen und vor allem Heartstone *hach*.

Riordan schafft es dabei aber auch Komik und Trauer glaubhaft zu verknüpfen. Er lässt die teils schweren Bürden der Charaktere in den richtigen Momenten durch scheinen und am Ende wird man einfach emotional weil – verdammt, diese Familie aus leeren Gefäßen muss man einfach gern haben! 😉

Zum krönenden Abschluss bringt das Buch nicht nur jede Menge Bonusmaterial mit, sondern auch ein bis drei Cliffhänger, über die ich mich bis zur Veröffentlichung von „Magnus Chase and the Hammer of Thor“ im Herbst 2016 auch noch ein bis drei Mal beschweren werde. 😀 Ach und apropos Thor – God of Thunder? Dieser Mann steht vor allem auf eins – und das sind Serien! Wer schon immer mal einen nordischen Gott erleben wollte, der weniger wie Film-Thor und mehr wie Film-Volstagg aussieht und zudem fast alles tun würde um die aktuelle Staffel Sherlock oder Game of Thrones zu sehen – leider ist ihm nämlich der… hrmph, Apparat abhanden gekommen, über den er Serien suchten kann -, der ist bei „Magnus Chase and the Sword of Summer“ genau richtig! 😉

Rating: ☆☆☆☆

Die abschließenden „Words of Wisdom“ überlasse ich heute mal nicht Chandler Bing sondern dem Schwert des Sommers himself:

„Dude, I was forged ready.“ (p. 434)

In diesem Sinne: habt eine gute erste Januar Woche! 🙂

Eure Tabi ♥

Okay, okay. Ein Chandler Bing Reaction-Gif muss noch:

Hearthstone?

(Ja, ich gebe zu… das ist mehr ein Joey Gif aber … who’s counting? ;))

Advertisements

2 Gedanken zu “[Review]: Magnus Chase and the Sword of Summer – Rick Riordan

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s