[Review:] Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children von Ransom Riggs

Liebe Leserinnen, liebe Leser,Screenshot_2016-05-20-17-49-51

mein 100. Beitrag auf meinem Blog ist passender Weise auch ein Review, also die Kategorie, über die ich am liebsten schreibe! 🙂

Im Zuge des Lovelybooks-Lesemarathon zu Pfingsten habe ich letztes Wochenende Ransom Riggs „Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children“ beendet und habe meine Gedanken dazu und auch zur kommenden Verfilmung des Buches im Herbst zusammen getragen.

Habt ihr Lust? Dann – wie immer – nach dem Sprung!

[PRÄDIKAT: PARTY IN THE FRONT – SPOILER IN THE BACK !]

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Titel: Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children

Author: Ransom Riggs

Series: Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children #1

Erschienen: 4. Juni 2013

Verlag: Quirk Books

Seiten: 382

Sprache: Englisch

Version: Taschenbuch

[Read this Review in English on Goodreads]

Inhalt:

Jacob’s Großvater hat schon immer gruselige Geschichten von gefährlichen Monstern erzählt. Und von dem Waisenheim, in dem er während dem Krieg viel Zeit verbracht hat. So richtig glaubt Jacob schon länger nicht mehr an das, was sein Großvater da erzählt. Doch als sein Großvater eines Tages unter mysteriösen Umständen stirbt, ist sich Jacob sicher, dass mehr als nur bloße Fantasie an all den Geschichten und besonders den Monstern dran sein muss. Für ihn beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt, voll von Entdeckungen, mysteriösen Bekanntschaften, Verzweiflung und einer Reise durch Zeit, Raum – und über eine walisische, einsame Insel!

Meine Meinung zum Buch:

„Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children“ hat durchschnittlich angefangen – mit einem gelangweilten Jacob, der unbedingt seinen Job los und seinen Großvater behalten wollte  – und endete mit einer guten Portion Mystery und Spannung!

Ohne vom Inhalt zu viel zu verraten kann ich sagen, dass es mit dem Tod von Jacob’s Großvater erst richtig los geht. Denn das, was Jacob geglaubt gesehen zu haben, eröffnet ihm eine vollkommen neue Welt – die jedoch zunächst nicht real zu sein scheint.

Während Jacob selbst nicht genau sicher ist, was er gesehen hat und was er nicht gesehen hat, hat mich das Buch noch nicht allzu sehr gepackt. Es tröpfelte so vor sich hin und obwohl Jacob an sich ein sehr gut und vielschichtig geschriebener Charakter ist, der auch ab und zu einen schlauen Witz auf Lager hat und die rare Fähigkeit des Reflektierens mit bringt, wartet man doch mit Spannung auf etwas, dass ein bisschen mehr Licht ins Dunkel wirft.

Doch spätestens mit dem Auftauchen der Peculiar Children ist dies auch geschafft und ab da geht das Buch erst richtig los! Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, sowohl im Kleinen wie auch im Großen und man wird mit ausreichend Details versorgt, ohne jemals das Gefühl zu haben von Informationen erschlagen oder komplett allein gelassen zu werden. Eine Gratwanderung, die viele Bücher heut zu Tage nicht mehr schaffen. (Das sehe ich leider auch gerade an meinem Current Read „The Unbecoming of Mara Dyer“).

Ransom Riggs Stärke liegen in diesem Buch beim präzisen, leichten World Building und ganz klar bei den Charakteren. Nicht nur wegen ihrer Peculiarity wirken sie gestochen scharf, echt und authentisch, jedoch nicht zu übertrieben – in keiner Beziehung. Besonders zum … sehr transparenten Millard habe ich schnell eine kleine Fan-Liebe entwickelt! Denn nicht nur durch die Sprache, die Riggs hier gewissenhaft verwendet, sondern auch durch die alten, authentischen Bilder wird der Geschichte ein ganz besonderer Hauch von Mystery und ja, auch ein bisschen Grusel eingehaucht.

Bis zum Ende bleibt das Buch spannend und auch wenn es kein „The Lies of Locke Lamora“ Kaliber hat, war es doch ein sehr, sehr runder Lesespaß, dem ich gern wieder nachkomme, sobald ich an den zweiten Teil gelange! (Zumal es da ja schon ein, zwei Cliffhänger gibt!) 🙂

Rating: 3,5 Sterne

Aussicht auf den Film [VORSICHT, SPOILER!]:

Im März erschien der erste Trailer zur Verfilmung von „Miss Peregrine’s Home For Peculiar“ (Film erscheint im September) und man bekommt hier bereits ein gutes Gefühl welchen Ton die Verfilmung anschlagen möchte…

Eva Green als Miss Peregrine? YES THANK YOU!

Spätestens seit „Casino Royal“ bin ich ergebener Fan von Eva Green – die auch in „Penny Dreadful“ eine unfassbar gute schauspielerische Leistung abliefert – und ich persönlich glaube, dass sie einfach perfekt für diese Rolle sein wird! Natürlich ist sie ein bisschen älter als die Frau, die uns im Buch durch ein Bild als Miss Peregrine vorgestellt wird – und deshalb wirkt sie auch noch ein kleines bisschen agiler – aber insgesamt bringt sie den Vibe von Miss Peregrine, wie ich sie mir vorgestellt habe, rüber!

E-Emma? Is that you?

Die einfach Antwort darauf? Nein. Die kompliziertere? Jein.

Was im Trailer ziemlich früh auffällt ist, dass Jake vor allem mit Olive anbandelt. Dass es sich hier um Olive handeln sollte erkennt man daran, dass „Air“ ihre „Peculiarity“ ist. Im Buch jedoch ist es eigentlich Emma, das Mädchen mit den feurigen Händen, die Jake besonders mag … na ja, zumindest nach einer Weile.

Nachdem ich darüber ein bisschen verwirrt war, habe ich mir mal die IMDb Seite vom Film angesehen und festgestellt, dass Emma immer noch Emma und Olive immer noch Olive ist – man hat bei den beiden lediglich die Fähigkeiten getauscht. Emma ist jetzt Airbender, Olive ein Firebender (give it up for some Avatar references!) – ihre Beziehungen zu Jake scheinen gleich zu bleiben. Klingt verwirrend, ist aber so. Ich habe noch nicht weiter nachgeforscht, aber vielleicht gibt es ja schon irgendwo eine Erklärung, warum die Gaben vertauscht wurden. Vielleicht ging es hier ja bloß ums CGI… 😛

Dr. Golan, Jake, Millard, Judi Dench und Samuel L. Jackson!

Jake ist mit Asa Butterfield meiner Meinung nach ebenfalls wunderbar besetzt! Das letzte Mal gesehen hab ich den Jungen in … früheren Jahren und ich bin gespannt, ob und wenn ja wie sich seine schauspielerische Leistung verändert hat und wie er mit einem Charakter – der laut Buch sowohl körperlich als auch psychisch viel durchmachen muss – klar kommt.

Freuen tue ich mich natürlich über Millard – der ist nämlich immer noch unsichtbar! Ob sich seine witzige, vornehme, trocken-englische Natur auch ins Drehbuch hinüber gerettet hat… da müssen wir noch ein wenig abwarten.

Last but not least: Dr. Golan. Der wurde im Film scheinbar spontan zur Frau – so jedenfalls nach der IMDb Seite – beziehungsweise in einer seiner vielen Disguises auch zu Samuel L. Jackson (wuhuuu!). Ich bin wirklich gespannt, wie sich das am Ende doch noch auflösen wird. Schließlich gibt es ja gerade bei IMDb immer noch ein paar last minute changes was den Cast betrifft. Either way – Samuel L. Jackson als Dr. Goldan/Barron ist schon mal wahnsinnig cool und – wenn ich mich nicht irre – sehen wir ihn auch schon einmal ganz kurz in costume im Trailer! Jemanden, den wir noch nicht im Trailer sehen, der jedoch auch einen „Vogel“ spielen wird, ist Judi Dench! M hochstpersönlich! Ich freue mich wahnsinnig sie als Miss Avocet zu sehen und hoffe darauf, dass wir sie im nächsten Trailer vielleicht schon mal gezeigt bekommen!

Generell wirkt der Trailer mit den Darstellern, der Szenerie (vor allem was das Waisenhaus und die Insel und auch das Schiffswrack, welches Emm- ich meine Oliv… nein, Moment?! Emma?! als Rückzugsort benutzt angeht) und auch der geisterhaft angestimmten Musik, die verkündet, dass eine neue Welt anbricht – für Jake ist dass sehr wahr – toll und ich freue mich einem Tim Burton Film entgegen zu sehen, der vor Peculiarity strotzt und dabei aber doch irgendwie ein bisschen auf dem Teppich geblieben ist. Denn genauso habe ich auch Ransom Riggs Buch empfunden. 🙂

Was denkt ihr? Habt ihr das Buch gelesen? Den Trailer gesehen? Was haltet ihr vom einen, vom anderen, von beidem oder generell von Tim Burton meets Ransom Riggs?

Lasst es mich wissen!

Eure Tabi ♥

 

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Ein Gedanke zu “[Review:] Miss Peregrine’s Home For Peculiar Children von Ransom Riggs

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