[Tabi und Julias Wort zum Sonntag]: Bibliotheken – ein Auslaufmodell?

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

heute ist es also mal wieder Zeit für ein „Wort zum Sonntag“ von Julia von Julias Wunderland und mir, Tabi. Zum Herbstanfang widmen wir uns da einem Thema, dass zum Start in den Herbst zur Gemütlichkeit, zum Lesen und zur Wärme einlädt: Bibliotheken.

Es gibt sie schon seit Jahrhunderten, in vielen verschiedenen Formen, Farben, Ausstattungen und Größen. Und doch scheinen die traditionellen Bibliotheken immer mehr ihren einstigen Stellenwert zu verlieren. Oder liegt das Modell Bibliothek einfach nur unter einer kleinen Staubschicht verborgen, die es abzuwischen gilt?

Julia und ich haben uns mit Staubwedel bewaffnet und sind dieser Sache einmal nach gegangen!

Volume VII: Bibliotheken – Ein Auslaufmodell?

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„Sie lesen auch Jugendfantasybücher?! Dann MUSS ich Sie rumführen!“ Die Bibliothekarin zerrt mich (Julia) von einem Regal zum nächsten, murmelt Autorennamen vor sich hin, bleibt ab und zu stehen um den Kopf zu schütteln und empfiehlt mir ein Buch nach dem anderen.

So klischeehaft es klingen mag, genau so hat es sich zugetragen. Und so begann eine wundervolle Reise quer durch die Bibliothek.

Bibliotheken strahlen einen gewissen Charme aus, schliesslich lagern dort hunderte von Büchern die nur darauf warten gelesen zu werden. Wartende Bücher, bereit um ausgeliehen zu werden…

Die Anfänge

Bereits in der Antike gab es erste Bibliotheken, die heute vor allem der breiten Masse dadurch bekannt sind, dass sie irgendwann mal abgebrannt sind. Das war nämlich für viele Jahrhunderte das Hauptproblem der Bibliotheken – mit ihren Unmengen an Papier und brennbarem Material waren sie geradezu ein gefundenes Fressen für Brände oder Brandschatzung bei Überfallen und Belagerungen. Eins der berühmtesten Beispiele hierfür ist wohl die Bibliothek von Alexandria, deren Schicksal in der neueren Forschung jedoch höchst umstritten ist. Und das Bibliotheken auch heute nicht ganz vor solchen katastrophalen Bränden gefeit sind, zeigte der Brand in der Anna Amalia Bibliothek in Weimar im September 2004Brand in der Anna Amalia Bibliothek in Weimar im September 2004.

Seit jeher sind Bibliotheken jedoch vor allem eins: ein Ort des Wissens. Und das hat sich über die Jahrhunderte nicht geändert, auch wenn sich die Vorgänge in Bibliotheken vielleicht geändert haben. So waren diese Räume voller verborgenem Wissen längst nicht allen zugänglich und keinesfalls auf die gleiche Art und Weise strukturiert wie heute.

So waren Bibliotheken zum Beispiel vor allem im Mittelalter Sache der Klöster. Die Mönche wachten nämlich nicht nur über die beschriebenen Schätze, sondern kopierten diese auch von Hand. Zudem dokumentierten sie in Chroniken die Geschehnisse, wie zum Beispiel Thomas Walsingham, der u.a. Wichtige Ereignisse unter Richard II, Henry IV und Henry V in England aufzeichnete (14-15 Jahrhundert). Übrigens hatte dieser Thomas Walsingham nicht direkt etwas mit den Walsinghams aus Rebecca Gables Büchern zu tun. Dank dieser Überlieferungen wissen wir heute viel über die Vergangenheit, zumindest aus einer bestimmten Sichtweise.

Lange Zeit waren die Bibliotheken also Sache der belesenen Schicht eines Volkes, erst den Klöstern und nach und nach schließlich auch den Bibliotheken. Erst viel später wurden die Bibliotheken, die wir heute kennen, der breiten Masse zugänglich gemacht.

Und heute? Verschiedene Bibliotheksmodelle

Wissen ist Macht, aber in Zeiten des Internets ist es auch ein Googlezugang. Mit Hilfe von Google bekommt man innerhalb von Millisekunden Vorschläge zu sämtlichen Themen. Bibliothekaren mussten sich früher mühsam durch jedes Buch lesen, bis sie vielleicht auf etwas nützliches gestossen sind. „When in doubt, go to the library“ klingt zwar schön, aber wenns hart auf hart kommt zücken wir lieber unser Smartphone hervor.

Nichts desto trotz sind Bibliotheken ein wichtiges Kulturgut und wird von vielen Lesebegeisterten gerne genutzt. Sei es um in Ruhe lernen zu können oder in fremden Welten zu stöbern. Für Neulinge kann es aber etwas verwirrend werden. Wo ist denn jetzt die Stadtbibliothek? Und was ist der Unterschied zur Unibibliothek? Und was zum Teufel hat Amazon damit zu tun?

Stadtbibliotheken

Stadtbibliotheken sind öffentlich, es kann also jeder herein spazieren und Bücher ausleihen. Hier gibt es oft Unterhaltungsliteratur, aber auch viele CDs oder DVDs. Manche Stadtbibliotheken sind auch auf die Umgebung spezialisiert und sammeln geschichtliche Ereignisse rund um die Stadt.

Unibibliothek

Die Bücher in den Universitätsbibliotheken dienen weniger für die allgemeine Unterhaltung, sondern bieten spezifische Bücher an, damit man sein Wissen vergrössern kann. In einer Unibibliothek auf ein High Fantasy Abenteuer zu stossen ist also eher unwahrscheinlich, dafür wird es wohl haufenweise Sachbücher über Politik, Sprachen, Wissenschaft, Physik und so weiter und so fort geben!

Kindle Leihbücherei

Auch den Bibliotheken ist die Beliebtheit von E-Books aufgefallen und bieten inzwischen auch digitale Bücher zum Ausleihen an. Amazon geht noch einen Schritt weiter. Für knapp 10 Euro im Monat hat man mit der Kindle Leihbücherei Zugriff auf tausende E-Books und Hörbücher. Das gleiche Prinzip also wie bei einer Bibliothek, nur eben digital. Willkommen in der Zukunft liebe Leute.

Persönliche Erfahrungen in Bibliotheken

Julia: Als Kind gingen wir in der Schule regelmässig in die Bibliothek und durften uns Bücher ausleihen, was ich als Leseratte natürlich nur zu gerne getan habe. Mit dem ersten Taschengeld entdeckte ich dann die Möglichkeit Bücher zu kaufen und wurde so zum Sammler. Ich wollte meine eigene Bibliothek gründen.

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Diesen Beitrag und eine Leserunde trieben mich dann Jahre später wieder in die Bibliothek und siehe da: Ich bin verliebt! Bücher, DVDs, Mangas, Comics, Reiseführer; Bibliotheken haben einfach alles! Die Stadtbibliothek in der Nachbarstadt ist wirklich wunderschön, gross, hell und somit sehr einladend. Die andere Bibliothek in meiner Nähe hat nie so ein grosses Angebot. Ich werde mir wohl nun öfters den etwas längeren Weg auf mich nehmen, damit ich für ein paar Stunden abtauchen kann.

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Tabi: Manche von euch kennen die Geschichte vielleicht schon: so richtig angefangen zu lesen habe ich erst vor gut 10 Jahren, nachdem meine Schwester mir Twilight zur Konfirmation schenkte. Davor hatte ich nur ab und zu mal einen Ausflug in unsere wirklich winzige Stadtbücherei gemacht und eigentlich nur aus dem Gruppenzwang heraus mal ein, zwei Bücher über Pferde mitgenommen, weil meine Freundinnen das eben auch so machten.

Im Zuge dieses Beitrages habe ich mich dann aber endlich mal in die große Stadtbibliothek begeben, die in meiner momentanen Heimatstadt vor nicht allzu vielen Jahren im absolut neuen, gläsernen Rathaus aufgemacht hat. Und, was soll ich sagen? Lesesessel, in denen man schreiben, lesen, sich drehen und dösen kann. Regale mit fast allem, in was man schon immer mal hineinschnuppern wollte und eine ausgesprochen gut bestückte Englischabteilung. Rundum perfekt (und mit Aussicht!). Ich hatte fast vergessen, dass es neben dem öden Unibibliotheksleben auch noch Bibliotheken für die Leseseele gibt! Deshalb habe ich mich im Verlauf der letzten Woche immer mal wieder in der Bibliothek wiedergefunden und auch schon (meist) in seliger Ruhe das ein oder andere Buch verschlungen. Für mich war es ein echtes Revival!

Bücher über Bibliotheken

Der Names des Windes

Kvothe ist ein wissensdurstiger Kerl, der die Universitätsbibliothek über alles liebt. „When in doubt, go to the library“ könnte er erfunden haben, denn er ist völlig fasziniert von den alten Büchern und verbringt dort die meiste Zeit seiner Ausbildung.

Malou. Diebin von Geschichten.

In der ZwiBi trifft Malou auf Buchcharaktere, deshalb hat die Bibliothek in diesem Buch auch eine bedeutende Rolle. Und wie cool ist das bitteschön, wenn man seine Lieblingsbuchcharaktere treffen kann?!

Illuminati

Robert Langdon betritt eine der ältesten Bibliotheken, und das nur, weil der Papst in Gefahr ist und er schwierige Rätsel lösen und einen Killer schnappen muss. Seine Ehrfurcht gegenüber den alten Schriftrollen in der Bibliothek kann ich gut nachvollziehen.

Bücherstadt: Die Bibliothek der flüsternden Schatten

Ehrlich gesagt nie gelesen und zuvor noch nie gehört, klingt aber ganz interessant, oder nicht?

Die unheimliche Bibliothek

Auch noch nicht gelesen, Betonung auf noch. Denn das Buch von Haruki Murakami klingt sehr vielversprechend und bei Bücher über Bücher bin ich sofort mit dabei!

Das geheime Leben des Monsieur Pick

In diesem Buch geht es um eine ganz besondere Bibliothek – nämlich um eine, die abgelehnte Manuskripte annimmt! Dass das aber trotzdem eine Fundgrube für Bestseller sein kann, das beschreibt David Foenkinos Buch.

Die unsichtbare Bibliothek

Eine Bibliothek, die so eine Art Central Station für verschiedene Welten und Orte ist? Gibt’s! Genevieve Cogman hat mit „Die unsichtbare Bibliothek“ genau über so ein Bücherparadise geschrieben. Und Buchagenten gibt es auch!

Der Schatten des Windes

Wer kennt ihn nicht, diesen großen Roman von Zafon (geschrieben von Tabi, die das Buch seit geschlagenen 3 Jahren auf dem SuB liegen hat). Hier geht es nicht direkt um eine Bücherei, sondern – ein bisschen makaberer – um einen Bücherfriedhof.

Die Seiten der Welt

Was wäre diese Liste ohne ein Werk von Kai Meyer, dem fleißigsten Autor im deutschsprachigen Raum? Er hat nämlich eine Trilogie über Bibliomantik geschrieben, die u.a. Ihr Seelenbuch finden. Und der Hauptcharakter wohnt auf einem riesigen Landsitz, der eine schier unendliche Bibliothek im Inneren verbirgt. Noch Fragen? 😉

Bibliotheken, die wir gerne besuchen würden

Julia

Real: Hier würde ich sofort nach Prag in die Klementinum Praha gehen. Es sieht einfach wunderschön aus und ich würde gerne einmal die alten Bücher aus den Regalen ziehen und drin blättern.

In Portugal, besser gesagt in Porto, steht die berühmte José Manuel Lello. Auch bekannt als DIE Inspiration für Hogwarts! Angeblich soll JK Rowling persönlich dort gesessen und Harry Potter geschrieben haben. Ein Besuch würde sich für mich auf jeden Fall lohnen.

Fiktiv: Hallihallo ZwiBi, die Zwischenbibliothek in Malou. Diebin von Geschichten. Ich will Karou als beste Freundin, Sevro und Darrow als Bodyguards und Cath als Zimmergenossin. Ich könnte sie alle dort treffen und mit ihnen reden und mit ihnen in ihre Welt gehen!

Und wenn wir schon bei wunderschönen und geheimnisvollen Bibliotheken sind: Wan Shi Tongs Bibliothek aus Avatar – Herr der Elemente würde ich auch gern mal einen Besuch abstatten. Zwar ist es etwas unheimlich dort, aber dort liegt auch so viel Wissen drin! Ich will ALLES lesen!

Tabi:

Real: Die Bibliothek des Trinity College in Dublin! Anders als unsere kleine Unibibliothek hat die nämlich eine richtig, richtig tolle Atmosphäre und so viele alte Bücher, das man sich ein bisschen wie in Hogwarts vorkommt! Apropos Hogwarts – ein paar Schauplätze (unter anderem die große Halle) stammen aus einem meiner Lieblingsorte in England: Oxford. Und dort gibt es auch die Bodeleian Library. Nicht nur eine der ersten Bibliotheken, die der Öffentlichkeit frei zugänglich war, sondern auch ein Schauplatz in „A Discovery of Witches“ von Deborah Harkness (was Bad Wolf gerade verfilmt!).

Fiktiv: Die Schlossbibliothek aus „Die Schöne und das Biest“! Muss ich noch mehr sagen? 😉

*

Man sieht also: Bibliotheken sind auf keinen Fall ein Auslaufmodell. Seit Jahrhunderten überdauern sie in verschiedenen Zuständen – mal stark frequentiert, dann mal wieder ein bisschen im Schatten – doch sie werden sich immer irgendwie anpassen und Menschen einen Ort des Wissens und des Lernens bieten. Und so wie wir beide im Zuge dieses Beitrages gemerkt haben, dass es manchmal nur einen Gang in die Bibliothek braucht, um seine Liebe dazu wieder zu reaktivieren, so hoffen wir, dass es ein paar von euch damit genauso gehen wird.

Und falls euch das noch nicht überzeugt hat, dann tut es vielleicht Friends. 😉

Bis dahin,

Eure Tabi und Julia

 

Noch mehr „Tabi und Julias Wort zum Sonntag“:

Volume VI: Gewalt in Jugendbüchern
Volume V: Das Genre – Orientierungshilfe oder Schubladen-Denken?
Volume IV: Wie Blogger unser Kaufverhalten beeinflussen
Volume III: Cover Klischees
Volume II: Buchverfilmungen
Volume I: Damsel in Distress in YA


 

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4 Gedanken zu “[Tabi und Julias Wort zum Sonntag]: Bibliotheken – ein Auslaufmodell?

  1. Wie immer ein schöner Beitrag! Ich war als Kind dauernd in unserer Stadtbücherei, aber irgendwann hatte ich da einfach alles gelesen, was mich interessiert hat und ich bin seitdem nie wieder dort gewesen. Eigentlich bescheuert, da sich mein Büchergeschmack in den letzten 10 Jahren vermutlich eeetwas verändert hat und ich da jetzt bestimmt wieder einiges finden würde, aber mein SuB hält mich ab. Ich kann einfach nicht mit mir vereinbaren, mir Bücher aus der Bücherei zu holen, wenn ich noch fast 150 Bücher hier stehen habe, die auch darauf warten, gelesen zu werden 😀
    Wenn ich das etwas mehr unter Kontrolle habe, werde ich mir aber bestimmt wieder eine hübsche Bibliothek suchen. Düsseldorf würde sich vermutlich anbieten, solange ich dort eh zum studieren hinfahre und da gibt es vermutlich auch eine bessere Auswahl als in meinem kleinen Ort 😀

    Aber hach, die Bibliotheken die ihr genannt habt, sind alle SO SCHÖN. Da würde ich mich vermutlich aber nicht trauen irgendwas auszuleihen oder auch nur in die Hand zu nehmen, aus Angst es kaputt zu machen. Das Problem habe ich teilweise schon in der Uni-Bib, wenn ich ein Buch aufschlage und mir fast die Seiten entgegen kommen, weil es schon fast hundert Jahre alt ist 😀

    Liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Jacquy,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂 Ja, mir ging es da am Anfang ganz genauso! Ich dachte mir, dass ich einen kleinen Verrat an den Büchern bei mir Zuhause begehe, aber dann hat mich das eine Buch, was ich aus dem Schrank zog, endlich mal wieder so gefesselt, dass ich danach an mein SuB Regal gestürmt bin um dort weiter zu machen 🙂 Ich denke also, bei mir ist es eher auch ein Ansporn einfach mal aus dem selben Blick auf den SuB zu entgehen 🙂

      Oh jaaaa, gerade immer für die Seminare in der Antike ging es mir da ganz genauso 😀 Oder Sachen aus dem Magazin. Ich hatte immer Angst, ich würde diese Teile mit einem Atemzug in Staub verwandeln :’D

      Liebe Grüße,
      Tabi

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  2. Hallo Tabi,

    es schöner Übersichts-Beitrag über Bibliotheken. Leider kam für mich der Teil über die e-Books bzw. überhaupt Online-Angebote von Bibliotheken ein bisschen kurz.

    Die meisten Bibliotheken bieten, wie du ja gesagt hast auch e-Books, e-Audios (Hörbücher) und e-papers (Zeitschriften) zum Ausleihen an. Das ist doch schon mal eine ganz schöne Sache. Der Vorteil gegenüber Amazon ist, dass man diese e-Books mit allen E-Book Readern (Ausnahme Kindle) lesen kann und nicht nur mit dem Kindle. Und auch die Kosten für einen Bibliotheksausweis ist meistens zu bewältigen. Meistens kosten die Ausweise um die 20 bis 50 Euro im Jahr! Also ein bisschen günstiger als Amazon. Zusätzlich zu E-Books haben die Bibliotheken aber auch noch Datenbanken und Online-Nachschlagewerke im Angebot, die man für Hausarbeiten und Referate nutzen kann.

    Daher bin ich absolut nicht der Meinung, dass Bibliothek alt oder verstaubt oder ein Auslaufmodell sind. Die Anpassung an die neue digitale Gesellschaft findet statt, braucht aber natürlich so seine Zeit. Und Bibliotheken sind wundervolle Treffpunkte zum Lernen, Kennenlernen und um Horizonte zu erweitern.

    Euch beiden wünsche ich noch ganz viel Spaß beim Stöbern und viel Inspiration!

    Viele Grüße

    Moony

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    • Hallo Moony,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ja, so gesehen hast du da natürlich vollkommen Recht – die Bibliotheken stocken digital auf jeden Fall auch auf! Die Amazon Bücherei war nur ein Beispiel für eine Online Bücherei ohne jegliche physikalische Bibliothek, die dahinter steht 🙂
      Auf jeden Fall bleibt die Stadtbücherei dadurch zeitgemäß und, wie wir ganz am Schluss des Beitrags geschrieben haben, liegt auch vielleicht nur eine Staubschicht über diesem Jahrhunderte überdauernden System, weil man es mit der Zeit einfach gewohnt ist, von Zuhause aus zu shoppen oder dem Kaufwahn im Buchladen zu fröhnen. So zumindest ging es da Julia und mir, aber wir wurden durch die Recherchen zu diesem Beitrag quasi auch „bekehrt“ 😀

      Liebe Grüße,
      Tabi

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